ՄԻԱՍԻՆ Mj'a sin - Verflechtungen



"Mj’a sin" ist das armenische Wort für "zusammen". Die bildende Künstlerin Silvina Der-Meguerditchian und die Choreografin und Tänzerin Jasmin İhraç begeben sich auf die Suche nach dem, was sie angeblich verbindet: ihre armenischen Wurzeln. Im Gang durch Tradition und Geschichte treffen sie auf blinde Punkte, Abwesenheit und Verlust. Dabei knüpft ihr ungewöhnliches Spiel mit traditionellen Symbolen, Techniken und Volkstänzen stets den Bezug zum Jetzt: Bleibt die Community von gestern die Sehnsucht von heute? Wo liegt der Widerstand in Kreuzstich und Kreuzschritt? Was sind Fragmente und Dokumente unserer Aneignung? Die multimediale Performance aus Klang, Objekten, Installation und Tanz nutzt die Idee der Gleichzeitigkeit und eröffnet den verschiedenen Perspektiven einen neuen Raum.

Installationen und PerformanceSilvina Der-Meguerditchian
ChoreografieJasmin İhraç
Choreografische MitarbeitTümay Kılınçel, Julia Schunevitsch
Tanz und PerformanceJasmin İhraç, Tümay Kılınçel, Raisa Kröger,
Julia Schunevitsch (Originalbesetzung)
Kompositionen vonHanan EL Shamouty, Dzovinar Mikirditsian
DramaturgieLidy Mouw
AssistenzAndrea López Goñi
FotoUte Langkafel, Dieter Hartwig

Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH. Erstproduktion gefördert durch die Interkulturelle Projektförderung des Landes Berlin.

Uraufführung 19. Dezember 2013

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